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Pflegetipps

Pflege von Teppichen
Ihr Teppich ist ein Individualist mit einmaligen Eigenschaften. Seine Materialen stammen aus der Natur, vor allem sind das Wolle und Seide.

Gesunde Wolle lebt und atmet. Sie speichert Feuchtigkeit, gibt diese bei trockener Raumluft wieder ausgleichend ab, wirkt dadurch antistatisch und fördert ein behagliches Raumklima. Wolle besitzt einen natürlichen Fettgehalt, ist elastisch, strapazierfähig, schmutzunempfindlich und von langer Lebensdauer.

Wie die Wolle besitzt auch die Seidenfaser herausragende Eigenschaften, ist atmungsaktiv, reißfest und von langer Lebensdauer. Feuchtigkeit ist allerdings nicht gut für sie - da leiden der harmonische Glanz und die elegante Flauschigkeit des Flors. Daher: Seidenteppiche nicht in Laufzonen legen, wo Feuchtigkeit übertragen werden könnte.


Pflege und Behandlung
Der älteste bekannte Teppich ist 3000 Jahre alt. Wie er diesen langen Zeitraum überstanden hat? Ganz einfach: Man ließ ihn in Ruhe!

Heute werden die wenigsten Teppiche so alt, wie sie eigentlich werden könnten. Da sie viel vertragen, ist übermäßiges Strapazieren meist nicht das Problem - eher werden sie aus Unkenntnis falsch gepflegt und behandelt.

Damit Ihr Teppich ein hohes Alter erreicht, haben wir im Folgenden ein paar Tipps zur richtigen Pflege zusammengestellt.


Staubsaugen und Ausklopfen
Saugen Sie Ihren Teppich vom ersten Tag an. Damit beseitigen Sie losen Schmutz und Sand, der sich sonst zwischen die Knoten setzen kann, dort wie Sandpapier wirkt und die Fasern müde schmirgelt. Benutzen Sie zum Absaugen immer eine glatte Staubsaugerdüse und saugen Sie in alle Richtungen. Stärkeres Fusseln und festsitzende, überstehende Fäden neuer Teppiche sind keine Qualitätsminderung. Fusseln absaugen und Fäden einfach abschneiden.

Ein Ausklopfen im Freien ist nur dann nötig, wenn sich zu viel Sand im Grundgewebe angesammelt hat, der auch durch intensives Saugen nicht entfernt werden kann. Klopfen Sie dann mit einem großflächigen Klopfer - immer die Rückseite, die Vorderseite einfach abbürsten.

Sie können auch das altbekannte Schneeklopfen durchführen, aber bitte den Teppich dabei nicht durchnässen.


Unfreiwillige Vollbäder
Wollfaser ist hydrophil, das heißt wasserfreundlich, doch länger einwirkende Durchfeuchtung ohne Belüftung macht auch sie stumpf und mürbe. Das geschieht auch mit Seide und dem Teppichgrundmaterial Baumwolle. Behalten Sie daher auf dem Teppiche stehende Blumentöpfe oder Vasen im Auge: Sie könnten Feuchtigkeit nach unten abgeben. Nach dem Wischen bitte den Boden erst trocknen lassen, bevor Sie Ihren Teppich wieder an seinen Platz legen.

Und wenn einmal ein Eimer umkippt? Kein Problem: Eine kurzfristige Nässe verträgt Ihr Teppich. Wichtig ist jedoch: Je rascher die Trocknung, umso geringer sind evtl. zurückbleibende Schäden. Nehmen Sie die Feuchtigkeit mit trockenen, saugfähigen Tüchern auf. Breiten Sie den Teppich dann in einem gut belüfteten Raum aus.

Lassen Sie den Teppich möglichst rasch bei hohen Temperaturen und Ventilation trocknen. Sorgen Sie dafür, dass er auch von der Rückseite belüftet ist und gründlich durchtrocknen kann.


Ungeliebte Feinschmecker
Motten sind kein Problem, wenn man ihre Gewohnheiten kennt. Die Motte liebt dunkle Verstecke, Bewegungslosigkeit, Ruhe und Abgeschiedenheit. Ihre Gegenspieler sind Licht und Staubsaugen. Zur Vorbeugung reicht es deshalb schon aus, wenn Sie Ihre Teppiche öfter bewegen, regelmäßig auch unter Schränken oder Sofas saugen und Wollfusseln aus Fußleistenspalten entfernen. Die alten Bio-Hausrezepte wie z.B. Lavendel, Zitrone, Zedernholz haben ihre Berechtigung, wirken aber immer nur austreibend, "verduftend" und nicht abtötend. Falls sich einmal Motten eingenistet haben, brauchen Sie nicht gleich zur "chemischen Keule" zu greifen. Es gibt heute sehr wirksame ökologische Mottenmittel mit hervorragender Sofortwirkung und austreibendem Langzeitschutz.


Teppichunterlagen
Damit Ihr wertvoller Orientteppich lange schön bleibt, empfiehlt sich eine Unterlage. Für Holz-, Stein und Kunststoffböden ist eine elastische, rutschfeste Unterlage geeignet, die alle "Fußtritte" dämpft. Auf Teppichboden bleibt der Teppich meist nicht glatt liegen - er "wandert" und bildet Wellen. Grund: die textile, veloursartige Oberfläche des Teppichbodens. Eine entsprechende Teppichunterlage schafft auch hier Abhilfe. Weiterer Vorteil von Unterlagen: sie verhindern ein eventuelles Abfärben des Teppichs auf den Unterboden. Wenden Sie sich einfach an das ten Eikelder - Team: Wir beraten Sie bei der Wahl der für Ihre Ansprüche geeigneten Unterlage.


Auch ein Teppich braucht Bewegung
Drehen Sie Ihren Teppich regelmäßig alle paar Wochen. So vermeiden Sie einseitige Abnutzung durch Belaufen oder Druckstellen durch Möbelfüße.


Keine ausgedehnten Sonnenbäder!
Eine natürliche Farbabmilderung macht die Farben Ihres Teppichs zwar harmonischer, trotzdem sollten Sie Ihren Teppich nicht zu lange direktem Sonnenlicht aussetzen. Vor allem Thermopanefenster wirken sehr intensiv, und insbesondere Seide reagiert empfindlich auf starke UV-Strahlung.


Fleckentfernung
Bitte greifen Sie nicht auf chemische Allroundreiniger oder abenteuerliche Hausrezepte zurück: sie können Farb- und Faserschäden verursachen. Seide und besonders Wolle reagieren allergisch auf Alkalien (Laugen) und auf starke Säuren. Dadurch können Farben verlaufen bzw. ausbluten. Natürlich können Sie Flecken mit einem geeigneten Fleckenentferner oder Teppichshampoo reinigen - Vorsicht aber vor sogenannten Wundermitteln oder Allround-Reinigern! Bitte immer nur für Naturfaser geeignete Mittel benutzen.


Bestens geeignet: die Löffelmethode
Für tiefsitzende, alte oder hartnäckige Verunreinigungen empfiehlt sich die Löffelmethode: Tragen Sie etwas lauwarmen Reinigungsschaum auf den Fleck. Massieren Sie den Schaum mit der Löffelrundung kreisend in die Verschmutzung ein. Drehen Sie den Löffel dann um und bearbeiten Sie mit der umgekehrten Löffelspitze schiebend und pressend die Verunreinigung. Entfernen Sie Schaum und Schmutz mit der Löffelspitze. So kommen Sie tief in den Teppichflor hinein, ohne nachhaltige Verfilzungen zu verursachen. Mit dieser Methode können Sie problemlos ca. 80% aller "Haushaltsunfälle" beseitigen.


Pilling
Falls der Teppichflor nach der Fleckenbehandlung an den gereinigten Stellen Fäden gezogen hat (das sogenannte "Pilling"), rasieren Sie mit einem Einwegrasierer die Fäden wie bei einer Bartrasur einfach ab.

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